Dirigenten

Dirigent des Kammerorchesters Berliner Cappella ist Igor Budinstein (s.u.).

Bei dem Chor-Konzert am 25. Juni 2011 in der Heilig-Kreuz-Kirche mit der Berliner Cappella erklingen das "Magnificat" von C.Ph.E.Bach und das "Te Deum" von C.H. Graun. Die Leitung wird Kerstin Behnke (s.u.) übernehmen.


Igor Budinstein

Igor Budinstein Igor Budinstein ist Assistent des Chefdirigenten Andrey Boreyko der Düsseldorfer Symphoniker. Nach mehreren erfolgreichen Konzerten in Hamburg und Neumünster als Dirigent der Hamburger Symphoniker in der Saison 2008/2009 wurde er bereits für die nächste Saison wieder eingeladen. In den letzten Jahren war Igor Budinstein Assistent (associated conductor) von Kent Nagano, ständiger Gastdirigent in der Ukraine (Dnepropetrovsk Philharmonie und Rivne Kammerorchester) und wurde vom Dnepropetrovsker Operntheater eingeladen, die Wiederaufnahmen von Verdis „La Traviata" und Puccinis „La Boheme" zu leiten. In Berlin dirigierte er die Produktion von Händels „Xerxes" und im Oktober 2008 Glucks „Le Cinesi" (mit dem Kammerorchester Berliner Cappella).


Als Symphoniker hatte er im In- und Ausland mit folgenden Orchestern konzertiert: Konzerthausorchester Berlin, Hamburger Symphoniker, Suwon Philharmonic (Korea), Aarhus Symphony (Dänemark), Dnepropetrovsk Philharmonic (Ukraine), Deutsches Symphonie Orchester Berlin u. a. Er wurde vom Hans-Otto-Theater Potsdam für die Produktion „Die Fledermaus" verpflichtet und dirigierte Vorstellungen in Potsdam, Brandenburg und Frankfurt/O.

Nach dem Studium am Konservatorium in Moskau war Igor Budinstein Akademist beim Berliner Philharmonischen Orchester. Mit 24 Jahren wurde er Solo-Bratscher bei dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin. Nach seinem Viola-Diplom an der Hochschule der Künste Berlin und dem Diplom im Fach Geige an der Musikhochschule Lübeck absolvierte Igor Budinstein ein weiteres Studium im Fach Orchesterdirigieren an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin.

Auch als Solist spielte er mit mehreren Orchestern, u. a. dem DSO Berlin und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt /O.


Kerstin Behnke

Seit der Konzertsaison 2002/03 leitet Kerstin Behnke die Berliner Cappella. Sie studierte an der Berliner Hochschule der Künste das Fach Dirigieren bei Prof. Mathias Husmann und zuvor in ihrer Heimatstadt Hamburg Schulmusik.

Kerstin Behnke begreift die Präsentation neuer und unbekannter Musik als eine zentrale Aufgabe der Programmgestaltung und hat so, aufbauend auf der von Peter Schwarz begründeten Tradition, das Profil der Berliner Cappella fortentwickelt. Sie regte den Kompositionspreis der Berliner Cappella an, stellt die Konzertsaison unter ein verbindendes Motto und bindet außermusikalische Elemente in die Konzerte ein.


Cornelius Häußermann

Cornelius Häussermann Cornelius Häußermann studierte zunächst Musikwissenschaften und Kunstgeschichte, danach Kirchenmusik (A) in Berlin, u.a. bei Prof. Martin Behrmann und Prof. Karl Hochreither. 1988 bis 1989 war er Mitglied der Neuköllner Oper, dann Kirchenmusiker in Berlin-Nikolassee. Er ist Kreiskantor des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf.
Seit 1994 ist Cornelius Häußermann Leiter der Berliner Bach Gesellschaft, Kantor und Organist der Paulus-Gemeinde Berlin-Zehlendorf, Leiter des Orchesters der Berliner Bach Gesellschaft und der Zehlendorfer Pauluskantorei. Mit der Zehlendorfer Pauluskantorei und dem Orchester der Berliner Bach Gesellschaft gestaltete er zahlreiche Konzerte und unter seiner Leitung fanden Konzertreisen nach Italien, Frankreich und Polen statt. Im Mittelpunkt stehen die Aufführungen der Oratorien und Kantaten J.S. Bachs und  die Beschäftigung mit Neuer Musik.