Geschichte des Orchesters

Das KAMMERORCHESTER BERLINER CAPPELLA wurde 1984 von dem Berliner Kantor und Organisten Peter Schwarz gegründet und war konzipiert zur Begleitung des bereits 1965 von ihm gegründeten Chores „Berliner Cappella“. Den gemeinsamen Aufführungen einzelner Bachscher Kantaten innerhalb des Gottesdienstes folgten Aufführungen der h-Moll-Messe, der Passionen, des Weihnachtsoratoriums von Bach, des Requiems von Mozart, des Deutschen Requiems von Brahms und anderer großer Chorwerke. Daneben fanden regelmäßig eigene Orchesterkonzerte statt.

Das Kammerorchester Berliner Cappella unter der Leitung von Peter Schwarz während einer Generalprobe

Das KAMMERORCHESTER BERLINER CAPPELLA unter der Leitung von Peter Schwarz während einer Generalprobe

Aufführungsorte waren Berliner Kirchen, der Kammermusiksaal, die Philharmonie und das Konzerthaus. Ab den späten 90er Jahren bekam das Orchester mit Hans-Joachim Greiner, dem Mitbegründer des „Kreuzberger Streichquartetts” und späteren Professor für Bratsche an der Berliner Universität der Künste, einen weiteren Dirigenten, der die Programme der Orchesterkonzerte erarbeitete. Er hatte bereits einige Zeit die Bratschengruppe des Orchesters angeführt und zunehmend die Einstudierung des Orchesters übernommen. Mit dem Ausscheiden von Peter Schwarz als Leiter des Kammerorchesters Berliner Cappella im Jahre 2001 entstand für das Orchester eine neue Situation, da es nun sich selber verwalten und organisieren musste. H. J. Greiner übernahm die musikalische Leitung. Überlegungen zur Organisationsform führten im Jahre 2002 zur Vereinsgründung. Uns wurde dabei die Gemeinnützigkeit zuerkannt.
Die Verbindung zum musikalischen Gründer Peter Schwarz riss danach nicht ab. Mehrere Aufführungen mit dem von ihm neugegründeten „Kammerchor Peter Schwarz” unter dessen Leitung folgten.
Die Zusammenarbeit mit der Berliner Cappella unter ihrer neuen Leiterin Kerstin Behnke wurde fortgeführt.
Im Rahmen des Opernforums der Gesangsklasse der UdK Berlin ergaben sich mit den Aufführungen von Pergolesis „La serva padrona” 2004, Scarlattis Zwischenspiel in 2 Akten „La Dirindina” 2006 und Ch. W. Glucks Opernserenade „Le Cinesi” 2008 für das Kammerorchester weitere interessante Projekte.

Seit Januar 2008 wird das Kammerorchester von Igor Budinstein, Solobratscher des Deutschen Sinfonieorchesters und Dirigent, geleitet.

Darüber hinaus besteht mit dem Kantor Cornelius Häußermann und der Pauluskantorei Zehlendorf eine langjährige Zusammenarbeit.